PERMAKULTUR BERATUNG PLANUNG KURSE AUSBILDUNG

•25. April 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

8-9 Oktober  MOSTPRESSEN

ABGESAGT AUFGRUND DES SCHLECHTEN WETTERS


Was ist Permakultur-Design-Gestaltung und Planung

•3. Juli 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

 

PERMAKULTUR IST EINE HERZENSANGELEGENHEIT!

„what permaculturists are doing is the most important activity that any group is doing on the planet“ david suzuki

50% aller Lebensmittel weltweit werden von Kleinbauern unter 2 ha produziert

Ein Gärtner macht keinen Unterschied, hunderte sehr wohl.

PERMAKULTUR KREATIVE ANTWORT AUF EINE UNGEWISSE ZUKUNFT

PERMAKULTUR DESIGN ist:

Die Anwendung von systemischem Denken und Planungsprinzipien,

zur Gestaltung von sich selbst erhaltenden Lebensräumen

mit mehrjährigen Pflanzen und Tieren,

für Menschen

oder anders ausgedrückt, 

Permakultur Design ist ein Planungswerkzeug zur Gestaltung naturnaher und

gemütlicher Lebensräume für Menschen.

Die Permakulturbewegung entstanden aus einer kurzen aber intensiven Zusammenarbeit zweier australischer Wissenschafter. Bill Mollison und David Holmgren entwickelten Mitte der 70er Jahre Permakultur als kreative Antwort auf die Umweltzerstörung durch die Industrienationen.

Mit diesem einzigartigen Planungswerkzeug werden ökologische Land-, Forst- , Wasser- und Energiewirtschaft sowie Gartenbau, Architektur, Gemeinschaften und Sozialökonomie, harmonisch und holistisch miteinander verwoben.

Bill Mollison wurde dafür 1981 der alternativ Nobelpreis (Right Livelihood Award) verliehen.

PERMAKULTUR IST

viel mehr als eine Form von biologischem Gärtnern, von biologischer Landwirtschaft oder Selbstversorgung.

Permakultur bietet kreative Gestaltungs- und Designstrategien als Antwort auf die bevorstehenden Veränderungen und Krisen. Unser Planet wir uns zu klein. Mutter Natur und das Ökosystem unseres Planeten schaffen es nicht mehr den Status quo unserer wirtschaftlichen Aktivitäten, nennen wir es einfacher den gegenwärtigen Planetenverschleiß, zu verkraften.

Unsere fossilen Energievorräte gehen zur Neige. Dabei steigt der Energiehunger der Welt exponentiell an. (Richard Heinberg: the party is over, power down, Dr. Albert Bartlett: die größte Unzulänglichkeit der Menschheit liegt darin die Exponentialfunktion zu verstehen.)

DER ÖKOLOGISCHE FUßABDRUCK

Wir bauen unsere natürlichen Rohstoffe schneller ab als sie sich regenerieren können. Wir leben nicht mehr von den Zinsen unserer Biosphäre sondern von deren Substanz. So leicht wie es ist mehr Geld auszugeben als man eigentlich hat, so leicht kann man mehr Bäume schlägern als nachwachsen können. Auch ist es einfach mehr Fisch aus dem Meer zu ernten als sich reproduzieren kann. Ein Möglichkeit um unseren Einfluss auf den Planeten anschaulich und einfach darzustellen ist das Modell zur Berechnung des ökologischen Fußabdrucks. Berechnen sie einmal ihren eigenen Fußabdruck unter footprint.at, footprint.ch

Unser Planet hat eine Fläche von etwa 51 Mrd/ha, produktiv sind aber nur 23% = 11 Mrd/ha, da in den Meeren (Fischfang wird anteilig dazugerechnet) auf den Polkappen, auf hohen Bergen, in Wüsten und auf den vom Menschen versiegelten Flächen (Städte, Strassen. usw.) kaum etwas wächst. Dividiert man die produktive Fläche (Biokapazität) von 11,5 Mrd/ha durch die Erdbevölkerung von ca 6,5 mrd/Menschen kommt man auf eine Fläche von ca.1,8 ha die jedem Menschen zur Verfügung stehen um seinen täglichen Bedarf an Nahrung, Energie, Baumaterial, Fasern für Kleidung etc. zu decken.

Doch sollten wir nach einer Studie der Harvard Universität mindestens die Hälfte unserer Biokapazität anderen Lebewesen zur Verfügung stellen, um die Biodiversität und genetische Vielfalt aufrecht zu halten und so unser eigenes Überleben abzusichern.

Momentan liegt der Footprint der Menschheit bei 2,2 ha/pro Person. Das bedeutet die Natur würde ein Jahr und 3 Monate benötigen um unseren weltweiten Bedarf an Rohstoffen nach zu produzieren und unseren Abfall wieder aufzunehmen. Um das Dilemma perfekt zu machen kommt noch dazu, daß sich die Weltbevölkerung in den letzten 200 Jahren ca. alle 40 Jahre verdoppelt hat.

Theoretisch würden im Jahr 2050, 13 Mrd. Menschen auf unserem Planeten leben. Die Fläche hätte sich noch einmal halbiert. Gerade noch einmal 4500m2 für jeden Menschen um ihn mit Baumaterial, Nahrung, Energie, Kleidung, Wasser, Handy und iPod zu versorgen, Auto zu fahren und auf Urlaub zu fliegen.

Fußabdruck USA 9,6 ha/pP,  Europa 4,6 ha/pP.

Wenn jemand mehr vom Kuchen nimmt, bekommen andere weniger. Ca. 10% der Menschen (in den Industrieländern) verbrauchen ca. 90% aller Ressourcen.

Wasser- und Rohstoffmangel werden bald zum Hauptthema der Menschheit werden!

PERMAKULTUR BEGRIFFE

Damit sie sich ein besseres Bild davon machen können was Permakultur Design ist, macht und kann, erkläre ich ihnen einige grundlegende Permakulturbegriffe.

Angefangen beim großen Bild bis hin zu den einzelnen Elementen.

PERMAKULTUR

Der Ausdruck Permakultur entstand aus den Begriffen permanente landwirtschaftliche Kultur und permanente Kultur.

Es wird davon ausgegangen, daß ohne nachhaltiger Landwirtschaft keine Kultur auf Dauer bestehen kann. Wenn eine Gesellschaft ihr auslangen auf der ihr zur Verfügung stehenden Fläche nicht mehr findet, der Boden auf dem sie ihre Nahrung anbaut vergiftet, ausgelaugt, erodiert und zerstört wird, die Wälder gerodet, dadurch die Quellen austrocknen – geht die Gesellschaft (Kultur) unter (Ökozid – Jared Diamond, Kollaps).

Lebt eine Gesellschaft nur von den Überschüssen (Zinsen) ihres Lebensraums, so nennt man das nachhaltig.

PERMAKULTUR ETHIK

Permakultur vertritt keine Dogmen oder droht mit dem erhobenen Zeigefinger. Die ethischen Grundsätze sind daher einfach und in jedem Kulturkreis vermittelbar.

Achtsamer Umgang mit deinem Lebensraum, care for the earth

Bewege Dich in den Grenzen der Tragfähigkeit

Sorgsamer Umgang mit Deinen Mitmenschen, care fort the people

Hege und Pflege Dich, und kümmere Dich um Deine Verwandtschaft und Gemeinde

Gerechtes Teilen, fair share

Schätze den Überfluß der Natur und akzeptiere ihre Wachstumsgrenzen

PERMAKULTURBEREICHE

werden in sichtbare und unsichtbare und weiterführend in persönliche, lokale, gemeinschaftliche und globale Bereiche unterteilt.

Sichtbare Bereiche oder Strukturen

Alle Bauten, Gärten, Obst-Gemüse-Waldgarten, Land- und Forstwirtschaft, Wasser- und Teichwirtschaft, Haustiere, Wildtiere, Samengärtnerei, alternative Technologien, erneuerbare Energien, Ökodörfer, Interessengemeinschaften usw.

Unsichtbare Strukturen

alternative Finanzsysteme, Bildungswesen, Gesundheitswesen, Spiritualität, Forschung, Austausch, Handel usw.

PERMAKULTURELEMENTE

oder, „eine Kräuterspirale macht noch keinen Permakulturgarten“

Alle Bereiche mit denen sich Permakultur beschäftigt können in kleinere und kleinste Elemente unterteilt werden. Sehen wir uns als Beispiel mögliche Elemente eines Hausgartens an.

Da hätten wir Hoch-, Hügel-, Reihen, Früh-Schlüsselloch- oder Mandala-Beete, Pflanzen, Pflanzengemeinschaften, Mischkultur, Baumscheiben, Reihenkultur, Kompost, Mulch, Boden, Bodenbiota (Bodenleben), Bewässerung, Himmelsrichtung, Lage, Windrichtung, Klima, Distanz zur Küche, Ungezieferkontrolle, vielleicht ein Glashaus, eine Wurmfarm oder Kräuterspirale usw.

Alle diese Elemente bestehen wieder aus Elementen wie ökologischen Baustoffen, Nährstoffen, Bedürfnissen, Kosten, Nutzen, Wissen, Finanzierung und so weiter…

PERMAKULTUR DESIGN UND GESTALTUNGSPRINZIPIEN

verwebt alle genannten Bereiche und Elemente miteinander zu harmonischen, natürlichen Systemen. Kreisläufe werden geschlossen, ganzheitliches Denken bestimmt das Handeln. Jeder Bereich und jedes Element übernimmt möglichst viele Aufgaben, sie sind miteinander vernetzt, unterstützen und tragen sich gegenseitig.

Alle Systeme sollen:

  • Möglichst lange halten.
  • Möglichst wenig Wartung benötigen.
  • Mit Solarenergie auskommen.
  • Sich selbst erhalten = die Lebensdauer des Systems ist länger oder gleich dem Zeitraum in dem die Rohstoffe nachwachsen.
  • Die Bedürfnisse der vor Ort lebenden Menschen decken.
  • Mehr Energie erzeugen, als zu ihrer Errichtung benötigt wurde.

72H PERMAKULTUR DESIGN ZERTIFIKATSKURS

  • Vermittelt kreative Gestaltungs- und Designstrategien für alle Klimazonen.
  • Erklärt was bei der Planung nachhaltiger und behaglicher Lebensräume für Menschen zu beachten ist.
  • Zeigt wie Leben mit und in Harmonie mit der Natur ohne Ausbeutung unserer natürlichen Ressourcen funktioniert.
  • Regt zu ganzheitlichem Denken an und zeigt Strategien zum schließen von Kreisläufen.
  • Hilft mit unsere Bürde auf Großmutter Erde zu verringern.
  • Bringt die Selbstverantwortung wieder zu den Menschen zurück.

PERMIS

Die meisten Menschen in der Permakulturbewegung (Permis) haben einen solchen Kurs absolviert. Was will ich damit sagen? Seit über zwanzig Jahren inspiriert dieser Kurs Menschen auf der ganzen Welt. Er vermittelt in kurzer Zeit konzentriertes Wissen darüber wie jeder einzelne etwas zur Veränderung in unserer Gesellschaft beitragen kann, damit zukünftige Generationen ebenfalls einen lebenswerten Planeten und Lebensraum vorfinden.

permalogisch

Euer

Christoff Schneider

permakulturschule.com

Permakulturprojekte

•3. Juli 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

PDC IN TANSANIA 2010

November 13, 2010

Reisebericht vom PDC in Tansania / Umbwe Onana 2010
von Georg Ottinger, Neukirchen an der Vöckla / OÖ

Georg Ottinger, österreichischer Kursteilnehmer beim Permakultur-Designkurs in TansaniaGeorg Ottinger, österreichischer Kursteilnehmer beim Permakultur-Designkurs in Tansania

Zeitig in der Früh treffen wir uns am Flughafen München. Eine Menge andere Urlauber reihen sich mit uns am Check-In Schalter ein. Nervösität liegt in der Luft. Der Check-In Computer stellt die erste Herausforderung des Tages dar. Hauptsache eine Boardkarte und schon ist der nächste dran. Nach wenigen Minuten ist alles erledigt. Das Gepäck gemeinsam eingecheckt. Dem kurzen Moment der Hektik folgt eineinhalb Stunden Warten auf das Boarding.
Ich fliege nicht oft und ich war froh dem hektischen Treiben am Flughafen zu entkommen. Nach vielen Stunden im Flugzeug kommen wir in der Nacht am Kilimanjaro Airport zwischen Arusha und Moshi an. Christoph, Bernhard, Sylvia und ich sind, nach dem Bezahlen des Touristenvisas, nun offiziell in Tansania angekommen und Aloyce erwartet uns mit seiner Tochter Gloria bereits beim Ausgang des Flughafens.

Über allem thront Mama Kilimanjaro, wie der Berg liebenswürdig von Einheimischen genannt wirdÜber allem thront Mama Kilimanjaro,
wie der Berg liebenswürdig von Einheimischen genannt wird

Nach einer weiteren Stunde Autofahrt kommen wir beim Haus von Aloyce und seiner Familie an. In der Dunkelheit begrüßen uns zwei seiner Söhne, Martin und Julius – es war bereits so dunkel, dass ich sie am nächsten Tag nicht mehr erkannt habe.
Kurz gesagt wir sind gut angekommen und auch während den nächsten Tagen und Wochen waren wir sehr gut aufgehoben.
Am ersten Tag nach unsere Ankunft gehen wir zum Fluss. Die Landschaft ist dominiert von den verschiedensten Grüntönen der Pflanzen und dem Rot der Erde.

Naturerlebnis am Umwe RiverNaturerlebnis am Umwe River

Der Fluss verläuft in einem Tal und um dorthin zu kommen müssen wir ein paar Minuten hinabsteigen. Die Vegetation in diesem Tal wirkt sehr wild auf mich, und ich denke mir, dass sie vielleich ein klein bißchen wie Regenwald aussieht, obwohl ich denk Gedanken auch gleich wieder verwerfe. Zum Fluss hat Aloyce eine besondere Beziehung, zum einen hat er mit einer Gruppe von Arbeitern von Mitte bis Ende der Neunziger Jahre das alte Bewässerungssystem wieder in Stand gesetzt und zum anderen versucht er in diesem Fluss Fische zu züchten. Dieses Vorhaben stößt allerdings auf ein großes Problem, denn es gibt Leute, welche die Fische vergiften, einsammeln und dann verkaufen.

Georg Ottinger beim Spaziergang am Umbwe RiverGeorg Ottinger beim Spaziergang am Umbwe River

Wir spazieren noch etwas den Flusslauf entlang und gehen wieder zurück zum Haus.
Gegessen wird im Wohnzimmer des Hauses, welches ein paar spezielle Einrichtungsgegenstänge aufweist. Als erstes fällt mir die Schultafel auf, welche sehr praktisch ist, um Skizzen anzufertigen. Gloria notiert für uns gleich zu Beginn ein paar Phrasen auf Kisuaheli, zum Beispiel: „Say ya chakula“ – Essenszeit. Ein für mich besonders nettes Detail des Wohnzimmers waren die Boxhandschuhe, welche neben den Kreuz hängen. Man muss für seine Überzeugung kämpfen kommentiert Aloyce meine Entdeckung.

Eine Gruppenarbeit wird von Kursteilnehmern präsentiertEine Gruppenarbeit wird von Kursteilnehmern präsentiert

Nach und nach treffen auch die TeilnehmerInnen, welche ebenfalls bei unserer Gastfamilie übernachten, aus verschiedenen Gebieten Tansanias, vom Viktoriasee bis Dar-es-Salam, ein. Eine Teilnehmerin kommt sogar aus Kenia. Je mehr ich von den TeilnehmerInnen und ihren Tätigkeiten erfahre, desto mehr bin ich beeindruckt, was diese Menschen auch mit geringen finanziellen Mitteln, in ihren Gemeinschaften zu Stande bringen. Festo, um nur ein Beispiel zu nennen, ist ein junger Mann, welcher gemeinsam mit Freunden, eine Betreuungseinrichtung für Straßenkinder in Dar-es-Salam aufgezogen hat. Er war als Jugendlicher selbst 3 Jahre auf der Straße, bevor ihm eine Organistation ermöglichte einen Schulabschluß zu machen. Er sieht das Projekt als Gelegenheit diesen Dienst zu erwiedern und anderen Kindern und Jugendlichen eine Chance zu geben.

Gemeinsam wird ein Komposthaufen errichtetGemeinsam wird ein Komposthaufen errichtet

Am Sonntag bereiten wir den Raum für den Kurs vor. Wir improvisieren Tische zum Zeichnen und eine weißbeschichtet Platte wird als Leinwand für den Beamer umfunktioniert. Beim Verlegen der Stromkabeln fühle ich mich ganz in meinem Element, denn diese Aufgabe, habe ich bereits bei verschiedenen anderen Veranstalltungen wahr genommen.

Auch ein einfacher Brotbackofen wurde mit lokalem Material gebautAuch ein einfacher Brotbackofen wurde mit lokalem Material gebaut

Zu Beginn des Kurses wird sehr viel gezeichnet, was sehr gut ankommt. In der Gruppe sind auch einige sehr talentierte Künstler. Das Tempo des Kurses ist nicht alzu zügig, denn alles was Christoph und Bernhard vortragen, wird in das Kisuaheli übersetzt, da nicht alle TeilnehmerInnen Englisch sprechen. Die nächsten zwei Wochen sind meinem Empfinden nach sehr schnell vergangen. Neben den aufschlußreichen theoretischen Inputs, sind mir vorallem die praktischen Arbeiten in Erinnerung geblieben. Die Umgestalltung des Innhofs, das Bauen eines Lehmofens oder das Aufschütten eines Komposthaufens, alles waren sehr interessante Tätigkeiten, die der Gruppe sichtbar Freude machten.

Kursteilnehmer beim Permakultur-Designkurs 2010 am KilimanjaroKursteilnehmer beim Permakultur-Designkurs 2010 am Kilimanjaro

Obwohl es noch erzählen gibt, schließe ich diesen Bericht und möchte mich bei Christoph und Bernhard für den Kurs, bei Aloyce und seiner Familie für die Gastfreundschaft und bei dem Küchenteam für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken. Ashante sana!

Dankesschreiben von Alois Massawe für PDC Kilimanjaro

Veröffentlicht am November 6, 2010 von permakultur

Thank you very much for the cource you provided to us!

Familie von Alois MassaweFamilie von Alois Massawe

Mr. Bernhard, Please accept our most sincere thanks for the permaculture design course you conducted in our village. We also thank Mr. Christoff for his dedication to his mission. We thank you for everything. I personally thank you for a great help to me. Financially, materially and most of it all, the knowledge we will never forget.

Designübung im Innenhof der Familie MassaweDesignübung im Innenhof der Familie Massawe

It is unfortunatelly that we had this course the time of the climax of political campeign nationally, the reason of poor participation to some  participants. But we promise to emplement it so that those who
didi not chance this opportunity can see and copy from us.

Thanks again Mr. Gruber. Please pass our best regards to our dear friend Mr, Franz. Tell him, we appreciate every bit of his efforts towards making this course possible.

Sonnenuntergang über Umbwe OnanaSonnenuntergang über Umbwe Onana

Tell him we wish him a quick recovery.

Regards,

Alois and family.

Projekt-Team wieder zurück aus Tansania

Zwei Wochen lang wurde in Umbwe Onana, in der Kibosho-Region am Kilimanjaro ein Permakultur-Designkurs abgehalten. Teilnehmer kamen vorwiegend aus den umliegenden Dörfern, aber auch aus anderen Landesteilen und aus Kenja und Österreich.

Christoff Schneider hielt für afrikanische Kleinstbauern/innen und Lehrer/innen in der Kibosho-Region, auf 2000 m Seehöhe, direkt am Fuße des Kilimanjaro, vom 10. bis 23. Oktober, einen zweiwöchigen Permakultur Designkurs. Ein durchschnittlicher Bauernhof hat in dieser Region eine Fläche zwischen 5.000 m² und 2 ha, wobei lange Zeit von diesen kleinen Flächen große Familien ernährt werden konnten. Die Chaggas schafften es, um den Kilimanjaro herum, ein Waldgartensystem zu entwickeln, was bis zur Ankunft der deutschen Kolonialmacht, ihnen alles lieferte was sie zu einem guten Leben brauchten. Durch die Pflanzung von Mais und Kaffee in Monokultur ging viel Fläche verloren und auch der Boden hat wie alle tropischen Böden kein hohes Nährstoffspeichervermögen, dazu kommt noch die globale Klimaveränderung, welche auch die Menschen hier spüren, wenn der Regen ausbleibt.

Ziel war es, den Menschen mit den Prinzipien, Ideen und Werkzeugen der Permakultur, alternativen zu kostspieligem Industriedünger-, Herbizid-, Allroundeinsatz, Perspektivlosigkeit und Armut aufzuzeigen. Im Rahmen dieses zweiwöchigen Lehrgangs wurde neben vielen Gruppenarbeiten auch viele praktische Dinge umgesetzt. So wurde zum Beispiel der Hausgarten der Gastgeberfamilie Massawe von den Kursteilnehmern neu geplant und auch als Kräuter- und Salatgarten im Nahbereich der Küche konzipiert. Jeder Teilnehmer präsentierte zum Abschluss das eigene geplante Projekt. Vom Bauernhof, über Jugendzentren bis hin zu Schulgärten wurden geplant.

Recht herzliche möchten wir uns bei den Mitgliedern von Permanorikum, der deutschen Permakultur-Akademie, dem Verein Arche Noah und zahlreichen privaten Unterstützer/innen bedanken.

Rückblick 72h Permakultur-Designkurs 2010 am Zerwanthof

Oktober 6, 2010

72h Permakultur-Designkurs am Zerwanthof
(von Edina Camus, Alternativen Foren)

Mischung aus Lehm, Sand und Stroh wird für einen einfachen Brotbackofen bereitetMischung aus Lehm, Sand und Stroh wird für einen einfachen Brotbackofen bereitet

Anfang August herrschte am Zerwanthof auf der Hohen Wand in Niederösterreich reges Lernen und Arbeiten. Zwölf Lernfreudige Menschen hatten sich eingefunden, um mit Christoff Schneider (Permakulturinstitut Hohe Wand) und Bernhard Gruber zwei Wochen lang ins Reich der Permakultur einzutauchen, dem Curriculum von Bill Mollison auf der Spur.

Grünspargelbeet am ZerwanthofGrünspargelbeet am Zerwanthof

Von einem interkulturellen Küchenteam – Österreich, Japan, Mexiko – aufs Beste versorgt, konnten wir uns dem reichhaltigen Programm ganz widmen und stießen manchmal an die Grenzen der Aufnahmefähigkeit. Da half nur Bewegung zwischendurch: Lehmstampfen, Steine schleppen, Kräuterspirale und Lehmofen bauen, Sensenmähen, Kräuter suchen oder beim alltäglichen Geschehen am Hof Aufgaben übernehmen.

Edina Camus bei ihrem Vortrag über Dragon Dreaming nach Johm CroftEdina Camus bei ihrem Vortrag über Dragon Dreaming nach Johm Croft

Gerne hätten wir mehr Zeit gehabt um den großen Schatz an Wissen, Erfahrungen, Fotos und Videos von Christoff und Bernhard noch mehr anzapfen zu können und dem Zerwanthof neben der schönen großen Kräuterspirale mit Trockensteinmauer und dem Pizzalehmofen vielleicht auch noch einen Solartrockner zu hinterlassen.

In einer vielseitig talentierten Gruppe, die praktisches Wissen aus vielen Bereichen mitbrachte, vom bayrischen Schreiner mit

Das Ökodorfprojekt Naturhof Pramtal wurde von Teilnehmern geplantDas Ökodorfprojekt Naturhof Pramtal wurde von Teilnehmern geplant

langjähriger Ägypten-Erfahrung bis zum Wildnis- und Kräuterexperten konnten wir alle viel voneinander lernen. Die Projektpräsentationen zum Abschluss zeigten das große Potential das hier vorhanden war. So wurde z.B. das Gemeinschaftsprojekt Naturhof Pramtal in Oberösterreich aufs Feinste geplant oder ein Permakulturspiel in Verbindung mit Transition Town Schritten und Dragon Dreaming entwickelt und abschließend gespielt.

Teilnehmer und Team beim Permakultur-Designkurs am ZerwanthofTeilnehmer und Team beim Permakultur-Designkurs am Zerwanthof

Da Dragon Dreaming seinen Weg bis auf die Hohe Wand gefunden hat, wurde das Feiern hoch gehalten und wir kamen in den Genuss auch musikalisch die weite Welt auf der Hohen Wand zu erleben: Musik aus Paraguay, Blues und österreichische Landler brachten uns des Abends zum Tanzen.

SENSENtour 2009 neuseeland

 
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